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Schatz unter der Kuppel

Kaum ein architektonischer Raum in Basel fasziniert mehr als die Kuppel der Markthalle. Im Jahr ihrer Vollendung, 1929, entdeckte der Forscher, Bildhauer und Maschinenbauer Paul Schatz (1898–1979) das revolutionäre Prinzip der Umstülpung des Würfels und die daraus abgeleitete kuboidische Form des Oloids(Schweizer Patent Nr. 500’000). Schatz, der sich zeit lebens mit Inversionskinematik und ihren praktischen Anwendungen beschäftigt hat, ist als Person kaum bekannt, während einige seiner Erfindungen grosse Verbreitung gefunden haben.

Der Nachlass von Paul Schatz, der Tausende Objekte, Kunstwerke, Briefe und Dokumente umfasst, wird durch die in Basel domizilierte Paul Schatz Stiftung bewahrt, wissenschaftlich auf gearbeitet und der Öffentlichkeit vermitttelt.
Mit der Grossmarkthalle erhielt Basel 1929 eine städtebauliche und architektonische Landmarke, deren innovative Statik und spektakuläre Form internationalen Rang haben. Aus dem Handelsplatz ist in den letzten Jahren ein öffentlicher und sozialer Ort geworden, der intensiv genutzt wird – ganz im ursprünglichen Sinn.

Ende 2019 jähren sich die Entdeckung der Umstülpung des Würfels und die Fertigstellung der Markthalle zum 90. Mal. Aus Anlass dieser beiden Jubiläen wird am 9. November ein Fest mit Kabinettschau im Kuppelraum und im ‹Wohnzimmer› der Martkhalle Basel stattfinden. Anschliessend zeigt die Paul Schatz Stiftung Basel eine Ausstellung mit historischen Objekten und Studien von Schatz, umfangreiches Material zur Geschichte der Gross-Markthalle und Trouvaillen aus dem Jahr 1929

Schatz unter der Kuppel